Sonntag, 30. November 2014

1. Advent: Unser Adventskranz




Hallo ihr Lieben, 

Heute gibt es nur einen kurzen, schnellen Blick auf unseren Adventskranz, denn hier wird gewirbelt, gebacken, dekoriert, gekocht und aufgeräumt. Der Winterputz hat uns erwischt und natürlich die weihnachtliche Dekolust. Aber fürs Dekorieren muss es ja auch sauber sein... 

Hier erhascht ihr einen Blick auf das Kränzchen, wie jedes Jahr relativ minimalistisch, natürlich und ohne viele Farben :)

Aber meiner Meinung nach trotzdem schön, was sagt ihr?


Und das Prachtexemplar in voller Blüte:




 Alles Liebe, 
Pilinka

Samstag, 29. November 2014

DIY: Oh je, ist denn wirklich schon an diesem Sonntag der erste Advent?!?

Hallo ihr Lieben, 

Sagt mal, fliegt die Zeit? 
Wann ist es "Winter" geworden? 
War nicht eben noch Spätsommer und Keine-Jacken-Zeit?

Ich habe so das Gefühl, dass die doch eher milden Temperaturen und meine konsequente Ignoranz der Weihnachtsartikel dazu geführt haben, dass ich noch gar nicht weiter an den ersten Advent gedacht habe... 

Gestern habe ich dann ein wenig auf der Farbenmix-Seite gestöbert und habe eine klasse Anleitung für kleine Stoffbäumchen unter den Freebooks gefunden. Die Bäumchen lassen sich dank der riesigen Resteansammlung und Ordnung in meinem Nähschrank schnell mal schneidern...
Und schließlich brauchen wir definitiv was Neues für unser Wohnzimmer. Also in der passenden Farbe, denn hier gibt es bald eine große Renovierwelle. Ich würde es gerne noch vor dem 2. Advent schaffen, aber wer weiß schon, ob das Bubu da mitmacht... wir werden einfach abwarten und sehen.

Aber der Baum in der Anleitung war mir etwas zu klein und zu zweistufig, also wurde kurzerhand eine dritte Stufe mit eingebaut.


Also ran an die Restekiste und einen ziemlich groben grauen Baumwollstoff herausgekramt, ein paar Knöpfe aus der Knopfbox herausgesucht und fix waren zwei kleine Exemplare genäht.


Ein größerer Baum sollte zusätzlich entstehen, also habe ich die Vorlage ein wenig vergrößert und noch eine vierte Stufe hinzugefügt...


Statt der Tontöpfe habe ich ein flaches Metallkörbchen in Herzform verwendet und mit Steckmasse gefüllt, die Ränder mit gefalteten Servietten kaschiert und mit Moos gefüllt. Das geht wahnsinnig einfach und ihr könnt es in Bildern einmal mitverfolgen:







1. Nehmt euch ein Brett, ein scharfes Messer und eure Steckmasse. Ich habe meine Steckmasse zunächst einmal quer geteilt, denn meine Form ist relativ flach und sonst hätte die Steckmasse übergestanden.









2. Ich habe zunächst eine Seite angepasst: Die Herzform einfach auf die Steckmasse legen, positionieren und drumherumschneiden. Das zweite Stück anpassen und auch schneiden. Am Ende sollte das Ergebnis locker in eure Form passen.










3. Ich habe meine Form mit gefalteten Servietten ausgekleidet. Dazu zunächst einmal die Servietten auf die gewünschte Größe falten und dann einpassen. Ist etwas friemelig, aber gut hinzubekommen.Meine Herzform ist halt von den Seiten her einsehbar und sonst hätte man die grüne Steckmasse von außen gesehen.

Man könnte die Steckmasse aber auch mit einem Band oder auch Moos gut kaschieren.







4. Der einfachste der vier Schritte:
Ihr befüllt eure Form mit etwas frischem Moos vom Floristen. Im Bastelgeschäft gibt es auch Moos, aber das ist meist recht teuer. Ich habe heute für ordentlich viel Moos knapp einen Euro bezahlt...









Und jetzt das fertige Ergebnis:



Vielleicht bekommt ihr ja auch noch Lust schnell ein paar Bäumchen zu nähen? So hält wenigstens ein wenig weihnachtliche Dekoration ins Haus Pilinka... und babysicher ist es auch... Was sagt ihr?

Das ist ein kleiner Vorgeschmack auf das Weihnachtswunderland...und damit zum Sewing Sasu!

Alles Liebe, 
Pilinka

Freitag, 28. November 2014

Ist die Katze aus dem Haus...

Hallo ihr Lieben

die Maus tanzt auf dem Tisch! 

Nach einem ganzen Tag ganz allein mit dem Bubu (dank Weihnachtsfeier des Bubuvaters) kann man sich schon mal was gönnen. Da so ein Tag ohne den Papa dann doch immer irgendwie anders ist, kann man auch mal etwas anderes zum Abendbrot kredenzen. 

Mal wieder fix in der Küche nachgesehen, was denn das Futterlager so hergibt und kombiniert... Ich weiß jetzt schon, dass es so einige Damen und Herren gibt, die gerne mitgegessen hätten. Für alle anderen: Traut euch mal, was anderes zu essen :)

Das Mahl ist eine krasse Fusion zweier BergKulturen und besteht aus genau zwei Komponenten: aufbackbare Brezeln und Oscypek. Was? Oh oh, ihr kennt Oscypek nicht? Dann könnt ihr euch hier gerne mal informieren...


Also: Ran an den Käse und los gehts...

Oscypek-Brezeln à la Pilinka: Bayern meets Tatra

Du brauchst:
  • aufbackbare Brezeln
  • Oscypek (gibt es in unterschiedlichen Formen)



Denkbar simpel ist die Zubereitung: Ich habe zunächst den Ofen vorgewärmt und die Brezel ca. 7min vorgebacken. In der Zwischenzeit könnt ihr euren Oscypek in Scheiben schneiden. Dann die vorgebackene Brezel damit belegen und vor dem Backofen warten, bis alles schön goldbraun ist. 
Guten Apettit oder Smacznego!



Das Ganze kann man übrigens pur oder mit Kräuterfrischkäse oder mit Preiselbeeren essen...

PS: wo bekommt ihr diesen leckeren Käse? Mmh, also ich habe meinen entweder aus dem Urlaub (in der Vakuumverpackung hält er sich gefühlt ewig oder frisch bis zu einem Monat im Kühlschrank) oder von unserem lokalen Wochenmarkt, wo man ihn leider unverschämt teuer verkauft... Eine kleine Vorsichtsmaßnahme: das Original, dass in der polnischen Tatra von hiesigen Bauern hergestellt wird, wird meistens aus nicht pasteurisierter Milch hergestellt. Alle Schwangeren sollten den Käse also durchgegart essen... 

Alles Liebe
Pilinka

Mittwoch, 26. November 2014

Was liegt an?

Hallo ihr Lieben

Die letzten Tage war es hier ja irgendwie etwas ruhiger... Das soll sich nun ändern :)

Am letzten Wochenende wurde so gar nicht gewerkelt. Wir waren nämlich in Berlin und haben ein paar freie Tage genossen. Zum Nähen wurde nix besorgt, fürs Bubu gab es auch nichts, nur für mich... naja, und ein paar neue Stempel sind in Berlin und heute mittag in mein Einkaufstäschchen gewandert:


Wie gesagt, gewerkelt wurde nicht, aber ich kann euch berichten, was ich für die nähere Zukunft so plane:

Die Tage werden kürzer und kälter... Bbrrr, das merkt man ganz besonders an den Händen beim Schieben des Croozers. Mmh, soll ich noch weiterschreiben oder ahnt ihr schon, was kommt?
Ich werde mir wohl ein nues unglaublich praktisches "Teil" nähen: einen kuschligen, wasserabweisenden Muff für meine fröstelnden Hände! Es gibt ja diverse Schnittmuster, aber ich werde einfach mal den Croozer ausmessen und etwas freestylen...

Als nächstes brauchen wir hier dringend etwas Süßes. Bloß was? Mal wieder ein paar Muffins, Cookies? Hefeteilchen? Oder doch schon etwas weihnachtliches? Mmh... 

Als großes Projekt steht in nächster Zeit noch unser Wohnzimmer an. Wie, Wohnzimmer? Ja, ihr Lieben, mit Kind und ohne Umzug wollen wir uns ein wenig optimieren... große Wohnlandschaft raus (wer braucht sooo viel Sitzfläche, wenn man aktuell nur zwei Popos hat?), etwas mehr Raum zum Spielen...

Hier natürlich nur ein kleiner Planungsausschnitt, Rest wird noch ausführlicher folgen...



Genäht wird auch wieder ein bisschen was: ein paar Weihnachtsgeschenke müssen schliessliche noch gewerkelt werden, denn bisher haben wir ja nur die Tabaktasche für den Herren... das kann wohl noch nicht alles sein... ein bisschen was ist schon entstanden für unser "Paket": selbstgestempelte Geschenkanhänger... 





Zu guter Letzt beginnt die Weihnachtssaison, bei uns daheim ist noch nichts annäherend weihnachtlich, da werden wir wohl auch noch etwas ändern müssen...




Ihr seht, ich habe mir so einiges vorgenommen... und was macht ihr so?


Liebe Grüße, 
Pilinka

Montag, 24. November 2014

Guacamole selber machen...

ist ganz leicht!

Ihr Lieben,

Manchmal hat man einfach mal Appetit auf was anderes zum Abendbrot. Gestern Abend fiel mein Blick auf eine einsame Avocado, die in unserem Haushalt so vor sich hin reifte. Eigentlich als neuer Beikostversuch gekauft, aber nicht "eingesetzt".

Da kann man doch schnell mal was zaubern, oder? 

Schnelle Guacamole á la Pilinka

1 reife Avocado
ein paar Spritzer Zitrone
ordentlich Pfeffer und Salz
eine halbe Tomate


Das geht wirklich ratz-fatz: Avocado halbieren und beide Hälften mithilfe eines Esslöffels aushöhlen und das Fruchtfleisch in eine Schüssel geben. Ordentlich (wirklich ordentlich) pfeffern und salzen. Zum Schluss ein Spritzer Zitrone drüber. 



Die Tomate waschen und fein würfeln.



Auf frischem Brot ein Genuss... und es dauert insgesamt keine 2min etwas leckeres und frisches aufs Brot zu zaubern... simsalabim...
Lasst es euch schmecken!

Liebe Grüße, 
Pilinka

Samstag, 22. November 2014

Buchrezension: Die "Alles-ist-möglich"-Lüge

Hallo ihr Lieben,

In dem heutigen Post möchte ich euch von einem interessanten Buch berichten: 
"Die Alles ist möglich-Lüge. Wieso Familie und Beruf nicht zu vereinbaren sind" von Susanne Garsoffky und Britta Sembach. Das Buch ist mir in die Hände gefallen, der reisserische Titel polarisiert. Besonders, wenn man Eltern hat, die immer gearbeitet haben. Noch mehr, wenn man selbst frisch Mutter geworden ist und plant, nach einem Jahr wieder in den Beruf einzusteigen und zu wissen, dass es schwer werden wird.



Der Titel polarisiert: Auf der einen Seite scheint er unfair den Frauen gegenüber, die ihr Leben lang Job und Kinder unter einen Hut 'bekommen' haben. Auf der anderen Seite ist es schwierig in unserer Gesellschaft als Mama 'einfach mal daheimzubleiben und die Kinder zu erziehen'. Das ist doch so was von 50er, oder? Aber so ist es zum Glück nicht gemeint...

Es wird erklärt, wie sich "Familie" im Lauf der Zeit verändert hat: sei es durch politische, wirtschaftliche oder soziale Faktoren. Sie erklären, warum wir nun an dem Punkt stehen, an dem wir uns in der Gegenwart befinden und was das für Ungerechtigkeiten nicht nur für Frauen, sondern für Familien oder alleinerziehende Menschen beinhaltet.

Die beiden Autorinnen bringen auf den Punkt, womit Mütter (und natürlich auch die gesamte Familie) sich in der heutigen Gesellschaft auseinandersetzen müssen: Seien es schlechte Jobangebote für zu hoch qualifizierte Frauen beim Wiedereinstieg in den Beruf, unzureichende Anerkennung für "das bisschen Haushalt" und die Betreuung von Kindern oder hilfsbedürftigen Angehörigen, schlechtere Bezahlung bei gleichwertiger oder sogar noch besserer Qualifikation...  und das sind leider nur einige Punkte...




Es ist leider erschreckend, dass Familie bzw. Kinder mittlerweile einen so geringen Stellenwert für die Gesellschaft und vor allem die Arbeitgeber darstellen. Das Problem "das kranke Kind" ist wohl manchmal annehmbar, zwar zeitintensiv genug, aber meist vorübergehend. Das Problem "das Kind, das Aufmerksamkeit haben will/verdient" bleibt für länger...

Ehrlich gesagt hatte ich schon eine solche Vorahnung, dass Emanzipation der Frau nicht nur eine Eigenständigkeit beinhaltet, sondern vielfach einfach nur eine Voll-/Teilzeitstelle, Kindererziehung, Familienorganisation und den Haushalt bedeutet. Und wer weiß, wie lange man das aushält bzw. welchen Preis man dafür als Mensch bezahlt.
Das Buch zeigt Chancen auf, wie sich die Gesellschaft, die Arbeit und die Familien verändern könnten, damit Familien eine Möglichkeit des normalen Lebens nicht komplett versagt wird. Es gibt Mittel und Wege, wie man das alles verbessern kann, Familienpolitik neu umstrukturieren kann, wieder mehr Verantwortung des Einzelnen für die Gesellschaft entwickeln kann.

Ich habe das Buch mit gemischten Gefühlen gelesen, denn es ist erschreckend, dass unsere heutige Gesellschaft so ist. Aber dieses Buch zeigt auch Möglichkeiten für einen Ausweg aus diesem Gefüge, ohne dabei rückständig die Frauen an den Herd zu schicken und ihnen Schürzen umzuhängen. Man kann eine andere, kinderreiche und glückliche Zukunft erschaffen, es muss sich allerdings einiges ändern. Susanne Garsoffky und Britta Sembach erörtern in ihrem Buch wissenschaftlich die gegenwärtige Lage der Familie in Deutschland, scheuen nicht den Blick in die Familiensituationen im Ausland und geben einem Hoffnung.

Das einzige Manko des Buches traf mich auf der letzten Seite: Wo ist die Petition zum unterschreiben, der Aufruf zum Protest, zum Aufschrei gegen die Ungerechtigkeit? Ich würde mitmachen...

Ihr Lieben, lasst euch einige Dinge durch den Kopf gehen und denkt an eure Zukunft. Wenn ihr mehr wissen möchtet, dann lest dieses Buch. Wacht auf, denn es geht um unsere Zukunft und die unserer Töchter und Söhne.

Alles Liebe, 
Pilinka

  







Freitag, 21. November 2014

Babyernährung: Beikosteinführung im Hause Pilinka und Co.

Hallo ihr Lieben,

Kommen wir heute mal zu einem heiklen Mutti-Thema: Beikost.
Tja, ihr, die ihr nicht frisch gebackene Neumütter seid, amüsiert euch ruhig. Für alle anderen also:

Brei, die Erste:
Wir haben unserem Bubu das erste Mal Möhrchenbrei angeboten, als sie knapp über 4 Monate alt war. Sie schlief zu der Zeit grauenvoll, machte mir das Stillen echt schwer und ich dachte nach 1,5 Wochen, dass meine Milch nicht mehr reicht. Kurzgefasst: Oh Baby, du musst langsam wirklich selbstständiger werden :)
Wir waren zu der Zeit im Urlaub und haben einfach mal Brei gekauft. Karotte und Karotte mit Kartoffel. Zack, erwärmt und dann begann der Spaß... das arme Bubu wusste nicht so ganz was wir von ihr wollten, aber egal. Insgesamt hat sie sich wacker geschlagen. An Tag 2 gab es dann Karotte mit Kartoffel, hehe. 
Wie viele von euch schlagen die Hände über dem Kopf zusammen und rufen: "Neeeinnn, das kann man doch nicht maaaachen!!!!???" Jaja, schon klar, in der Literatur steht überall, dass man langsam alles Mü für Mü einführen muss,... 
Egal, klein Bubu hat es verspeist, bzw. 3 Löffel im Mund hin und hergeschoben... Dann kamen wir wieder heim und ich erzählte ganz stolz unserer Hebamme, was wir getan hatten und ernetete nicht grad Wohlwollen.  
Zwischendurch wurde das Schlafen und die Laune vom Kind wieder besser, ohne das wir mit Brei weitermachten, also setzten wir erstmal wieder aus.

Brei, die Zweite:

Seitdem sie 6 Monate alt ist, starten wir wieder voll mit Brei durch: selbstgeerntete Möhrchen werden liebevoll gekocht und püriert und verschmäht. Ist klar. Nachdem ich noch Pastinake und Süßkartoffel ausprobiert habe, überlege ich ernsthaft wieder weiter einfach nur zu stillen. 


Ein Versuch noch: das To-go-Produkt schlechthin... die Banane wird probiert. Fein zerdrückt, kommt auch schon der erste Löffel in den Mund. Ich ernte zuerst ein skeptisches Gesicht und dann ein lautes  Lachen! :) Aha, wir haben den Geschmack des Bubus getroffen!!! 
Seitdem wurde immer mal wieder was anderes unter den bananenbrei gemischt und mittlerweile futtert das Bubu Banane, Süßkartoffel, Pastinake und Möhrchen. Check. Ich bin begeistert und freue mich auf jede einzelne "Fütterung"... 



Es geht voran mit der Selbstständigkeit und der Loslösung von dem universellen Mittelpunkt Mama. Irgendwie wirklich seltsam, aber auch schön, wenn man dabei sein kann, wie das Bubu sich weiterentwickelt... 

Alles Liebe, 
Pilinka





Donnerstag, 20. November 2014

Der Overall ist fertig!

Hallo ihr Lieben,

Der flüchtige Ärmel ist nicht wieder aufgetaucht. Nachdem ich einige Zeit mit der Suche nach ihm verbracht habe, habe ich mir gedacht, dass es wohl doch weniger zeitintensiv wäre, einen neuen zuzuschneiden. Gesagt, getan. Von da an lief es wie am Schnürchen :)

Ich habe also meinen Overall nach diesem Schnitt genäht. Aber nicht so wie in der ursprünglichen Farbenmix-Anleitung. Oh nein. Ein Overall nach dem Schnitt ist schon in Größe 50/56 entstanden und mich haben bei jedem An- und Ausziehen die Innennähte "geärgert". Von außen so schön und innen diese garstigen sichtbaren Nähte.
Die Aufgabe für den nächsten Overall lautete: Wie kann ich den Overall nach dem Zwergenverpackungsschnitt so nähen, dass mich die Nähte nicht stören? Vielleicht irgendwie auf links? Und dann wenden? Wie dann aber wieder zusammennähen, damit ein Bein zu ist? Und geht die Variante vielleicht auch ohne den Einsatz von dem Schrägband, (das mich übrigens immer, ja wirklich immer, an den Rand der Verzweiflung bringt)*?

Zwei Fragen, hier die Lösung!!!

Zunächst schneidet ihr das gute Stück genau wie in der Anleitung zu. Dann befolgt ihr die Anleitung bis zum Punkt  Kapuze und Ärmel annähen. So und jetzt kommt meine NÄHVARIANTE: 

Versprechen: Ihr habt nur eine unschöne Naht im angenähten Bein und die seht ihr ja nicht... 

Umsetzung: Ihr näht die beiden Seitenteile jeweils an den Hauptteil des Anzugs. Also jeweils das rechte und linke vordere Teil wird rechts auf rechts gesteckt und genäht. Dann schließt ihr die komplette Seitennähte so, dass ihr bei den Ärmeln beginnt und bei den Beinen aufhört. (An dieser Stelle könnt ihr die Teile, die später Knopfleiste werden, mit Vlieseline verstärken...)
Nun habt ihr also jeweils einen Anzug für Innen und Außen geschafft. Jetzt wird es ein bisschen tricky, aber das schaffen wir schon alle... Also: ihr steckt nun die Anzüge so ineinander, dass sich die schönen Seiten nach innen angucken. Steckt nun eure Anzugkanten ab. Auf dem Foto seht ihr eine kleine Skizze von mir. Die gründe Linie markiert, wo die Anzuge aneinandergeheftet und genäht werden.


Die rote Linie markiert die Stellen, die FREI bleiben. Das ist dann auch eine Wendeöffung.


Den einzigen zwei "Nähstrecken" (rot), die ihr freilasst sind die Beinnähte von dem Bein, das später festgenäht wird. Der Beinsaum (grün) wird aber geschlossen.
Ihr umsäumt also jetzt in fast einem Rutsch den Anzug. Dann wendet ihr den Anzug vorsichtig auf die schöne Seite und ihr stellt fest, dass ihr zwei Nähte ja noch offen habt. Diese beiden Nähte steckt ihr nun aufeinander und näht sie zu einem geschlossenen Bein zu.Ihr solltet jetzt außer den Ärmelsäumen keine offenen Nähte mehr haben.

Ich habe bei meinem Anzug im Abstand von ca. 0,7cm noch einmal den kompletten Rand abgesteckt, damit der Innenanzug nicht verrutscht und herausguckt. Druckknöpfe ran und die Ärmel wie in der Anleitung nähen und fertig ist das gute Stück... 
Keine sichtbare hässliche Naht, kein Schrägband... 

Ja und nun bewundert das gute Stück:


Vorne gibt es drei apllizierte Herzflicken...


... die Ärmel können schön eingekrempelt werden...


... hier sieht man die "Abstandnaht" ganz gut...


... Kapuze mit einem kleinen Bändchen an der Spitze und innen ein Größenetikett...

Und nun der Overall von innen: die aufklappbare Seite ohne sichtbare Nähte...


... hier als Beweis ein Foto von nahem:


... und so sieht die Naht von dem "angenähten Bein" aus:
Ich überlege noch, ob die die Nähte nochmals einschlage und dann innen auch noch eine weiter schöne Naht entstehen lasse...bisher ist die Nahtzugabe noch nicht eingekürzt.


 Und das gute Stück einmal von hinten:


* Es liegt NICHT daran, dass ich nicht weiß, wie man es annäht. Oh nein Ich weiß es, stecke so fest, nähe, kontrolliere, stecke wieder fest, nähe und stelle dann fest, dass an irgendeinem Stückchen das Schrägband nicht den gesamten Stoff miteingefasst hat, trenne auf, und es geht wieder von vorne los. Ähm, ja.

Damit auf jeden Fall zu Kiddikram und Meitlisache!Und nachträglich nochmal als Projekt des Jhres 2014 bei Pattydoo (soooo viel Vor-sich-hin-schieben und am Ende sogar ein Lieblingsteil)!

Ist die Anleitung verständlich? Bei Fragen, fragt ruhig nach!

Liebe Grüße,
Pilinka

Mittwoch, 19. November 2014

Pumphosen nach einem "alten Schnitt"

Hallo ihr Lieben,

Tja, was soll euch dieser Posttitel denn bitte sagen? 
Ich habe beim Stöbern auf einer Internetseite für gebrauchte Bücher ein "altes" Buch aus der Redaktion der Brigitte gefunden. Das gute Stück wanderte schnell mal in meinen Warenkorb. 



 Der Titel aus der Brigitte-Reihe lautet: "Alles für die Kleinen. Anziehsachen und modische Geschenke zum Selbermachen für Babys und Kleinkinder" und die Schnitte wurden Gundi Heine und Jutta Barthel zusammengetragen. Das Buch ist 1997 im Verlag Naumann & Göbel erschienen.

Natürlich verändert sich Mode schnell, selbst bei Babysachen ist da keine Ausnahme zu machen. Während die meisten von uns auf ihren Babyfotos noch in klassischen Stramplern mit sehr engen Hosenbeinen zu sehen sind, sehen unsere Babys (manchmal) ganz anders aus. Klar, wer will, der zieht seinem Sprößling weiterhin Strampler an (in neuerer Zeit jedoch mit weitaus mehr Bewegungsfreiheit für die Speckbeinchen)... Aber es gibt viele weitere Möglichkeiten sein Baby einzukleiden: Ob elitär-konservativ mit Trenchcoat, Walkkleidchen, weißer Strumpfhose und Lackballerinas, sportlich im alles-aus-Jersey-oder-Sweat-Look oder wiederum ganz individuell, weil selbstgenäht... Jeder wie er möchte oder kann.
"Neue", also aktuelle Schnitte findet man überall in verschiedenen Zeitschriften, Büchern und im Netz. "Alte" Schnitte kann man aber auch noch finden und neu interpretieren:

Auf Seite 30 findet sich eine Babykombination mit einer Pumphose aus Baumwollstoff. 


 Die Kombi ist natürlich in den 90ern zusammengestellt worden, aber ich wollte trotzdem einen Versuch wagen. Aber nicht mit Baumwollstoff, denn das erschien mir ein wenig zu unflexibel, sondern mit einem schönen weichen Jersey. Außerdem hat meine Pumphose noch ein Bauch- und Beinbündchen in petrol bekommen. So kann die Hose eine Ewigkeit mitwachsen :)


Tja, 90er Jahre Schnitt nach fast 20 Jahren neu interpretiert. 

Fazit: Eigentlich ganz cool geworden, aber die Hose ist doch recht weit. Beim nächsten Mal werde ich den Schnitt einfach etwas schmaler abändern, denn durch die Verwendung von Jersey ist die extreme Weite gar nicht mehr so wirklich nötig. Ich bin gespannt, was man aus diesem Büchlein noch so alles für den aktuellen Babymodegeschmack so ummodeln kann.

Und damit zu Meitlisache und Kiddikram!

Wie sieht es denn bei euch so aus: Nehmt ihr nur aktuelle Schnitte oder versucht ihr auch moderne "alte" Varianten? Habt ihr vielleicht sogar richtig alte Schätze an Babyschnittmustern?

Alles Liebe, 
Pilinka

Dienstag, 18. November 2014

Wanted: Ärmel entlaufen!

Hallo ihr Lieben, 

Ich habe mal wieder für das Bubu etwas nähen wollen. In letzter Zeit habe ich das Bubu kleidungstechnisch auch etwas vernachlässigt. Aber keine Angst, das liegt eher daran, dass sie schon soooo viele Sachen hat und kaum etwas braucht... 

Einen neuen Overall jedoch braucht sie schon. Kein Problem, Stoffauswahl liegt hier schon parat: Es sollten der grüne Baumwollfleece für Außen und ein Schildkrötenjersey für Innen werden. Den Schildkrötenjersey hat letztens meine Mama gesehen, für süß befunden und dann bei uns abgeliefert. Von mir aus, könnte so etwas noch viel öfter geschehen :)

Also machte ich mich an die Arbeit, schnitt zu, bereitete die Applikationen vor, nähte die Applikationen an, nähte den Anzug .... ne, Moment, geht nicht! 
Irgendwie, irgendwann, irgendwo ist ein grüner zugeschnittener Ärmel abhanden gekommen. "gfttds§))&%????!!" Ja, ihr Lieben, ernsthaft. Es ist bei dem ganzen Genähe tatsächlich ein Ärmel auf der Flucht. Ich bin mir zu 99,9% sicher, dass ich auch wirklich zwei Ärmel zugeschnitten habe. 

Aus diesem Grund bekommt ihr auch nur die Applikationen  zu sehen. Ich weigere mich nämlich nochmals einen Ärmel zuzuschneiden. Denn dann würde der verlorene Ärmel wieder ganz fix auftauchen. Also bleibe ich standhaft und suche weiter...


Getreu dem Jerseymotiv gibt es eine große Schildkröte auf dem Overallrücken. Der Panzer der Schildkröte wurde in einem hellgrünen Jersey ausgeschnitten und appliziert, sodass man den eigentlichen Jersey drunter auch erkennen kann...



Auf der Vorderseite des Overalls gibt es keine Schildkröten, aber dafür Herzen. Wie ihr seht, sind selbige auch an den Jersey angelehnt :) 

Also ihr lieben, damit hüpfe ich mal zum Creadienstag und hoffe, dass mein Ärmel sich wieder am Nähtisch einfindet... zum Kiddikram und zu Meitlisachen geht es dann auch noch...

Aber so könnt ihr wenigstens noch etwas auf das Endergebnis warten :) und Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude, hihi...

Alles Liebe, 
Pilinka

Sonntag, 16. November 2014

Probenähen: Stiefelsocke

Hallo ihr Lieben,

Mein erstes Probenähen.
Mein erstes Probenähen ist schon eine kleine Weile her.
Mein erstes Probenähen ist schon eine kleine Weile her und ihr habt noch keine Ergebnisse gesehen :)

Ich dürfte bei dem neuen Schnitt von Alex von stereomintpoppy probenähen.Es hat mir viel Spaß gemacht mal beim Anfang eines Ebooks mit dabei zu sein... Ich hoffe, dass ich und die anderen Probenäherinnen der lieben Alex helfen konnten... Bei Alex könnt ihr auch die anderen Nähergebnisse bewundern!

Ihr dürft euch auf jeden Fall auf einen total parktischen und schönen Schnitt freuen... 

Meine Nähergebnisse wurden auch gleich in unserem Schrebergarten eingeweiht und bei den immer kälter werdenden Temperaturen sollte man auf jeden Fall eine solche Fußbekleidung besitzen... Seht selbst:



Den Schnitt findet ihr seit letzter Woche bei Farbenmix und ich hoffe, dass ihr genauso viel Spaß beim Nachnähen habt wie ich hatte! 

Als kleiner Tipp:
Ich habe mir meine Stiefelsocke so genäht, dass die Nähte innen liegen und werde sie mit mit Sockenstopp auf jeden Fall zu meinen neuen "Haussocken" für die kalte Jahreszeit umfunktionieren! :)

Und damit topaktuell ab zur neuen Linkparty OUT NOW!

Out Now

Alles Liebe, 
Pilinka

Samstag, 15. November 2014

WE LOVE BURGER!

Hallo ihr Lieben, 

Heute gibt es mal wieder etwas Feines zum Essen im Hause Pilinka. Jedes Wochenende stehen wir vor der Mammut-Aufgabe zu entscheiden, was es denn zum Mittag geben soll. Die Spontanentscheidung des gestrigen Tages im Supermarkt hat ergeben, dass es Burger geben wird. Also semi-selbstgemachte Burger. Das Brötchen wurde gekauft, Fleischpatties und ein paar Extras daheim gezaubert...


Als kleine Besonderheit gab es leckere Balsamico-Zwiebeln:

Was ihr dafür braucht? Nicht viel:
3 Zwiebeln
4 EL Balsamico-Essig
2 EL Zucker
2 EL Olivenöl

Und nun kommen wir zum WIE:
Erhitzt das Olivenöl langsam in einer Pfanne und schneidet in der Zwischenzeit die Zwiebeln zu Zwiebelringen. Dann brät man die Zwiebelringe in der Pfanne schön glasig an, fügt den Balsamico hinzu. Lasst den Balsamico etwas einkochen und fügt dann den Zucker hinzu, lasst das Ganze weiter einkochen. 

Nach ca. 4min könnt ihr die Zwiebel vom Kochfeld nehmen und genießen...
TIPP: Haltet den Atem an, wenn ihr den Essig hinzufügt, denn es steigt erstmal eine ziemlich gemeine Essigwolke empor

So sehen dann die fertigen Zweibelchen aus:

 

Aber es gab ja nicht nur leckere Balsamico-Zwiebeln, sondern einen ganzen Batzen an leckeren "Füllungen": selbstgemachte Bacon-Chips,Käse, Röstzwiebeln, verschiedene Saucen, Tomaten, Salat, Gewürzgürkchen... und natürlich selbstgemachte Patties aus 100% Rindfleisch...


So, nun wird erstmal auf der Couch entspannt und verdaut :) Was kocht ihr denn so schönes, um eure Laune bei dem grauen Novemberwetter aufzubessern?

Alles Liebe, 
Pilinka

Eine kleine Nachmittagsleckerei...

Hallo ihr Lieben,

Gestern Nachmittag gab es eine kleine Nachmittagsleckerei: selbstgekochter Griesbrei!


Da ich im Moment ja komplett auf Weizen verzichten möchte, habe ich meinen Griesbrei mit Dinkelgries zubereitet.

Hier mein "Rezept":

80g Dinkelgries
gemahlene Vanilleschote
2-3EL Zucker
500ml Milch
1 Prise Salz

Milch erhitzen und den Gries nach und nach unterrühren. Zucher, Vanille und Salz hinzufügen und ordentlich rühren, damit sich keine Klümpchen bilden.

Entweder pur wie bei uns oder mit leckerem Kompott servieren...


Lasst es euch schmecken!
PS: Ich habe uns vor kurzem einen Milchtopf gekauft. So brennt hier nichts mehr an. Seitdem wir das gute Stück haben, wird nur noch dort Schokolade/Butter zum Backen geschmolzen, Babybrei aufgewärmt und Griesbrei gekocht... Ich kann euch so einen Topf wirklich empfehlen :)

Zwar relativ profan, aber damit auch zum zweiten Mal diese Woche zum Sweat Treat Sunday!!! Kerstin hat diese Woche übrigens richtig geniale Ideen für eine Monsterparty gepostet!

Sweet Treat on Sunday

Alles Liebe, 
Pilinka